Mein Fazit der letzten 3 Wochen ist, dass die Stoffwechselkur wirklich sehr gut durchzuführen ist. Ich konnte die neue Ernährungsweise gut in meinen Alttag integrieren doch sie geht schon ein wenig ins Geld. Ich kaufe sonst nie so viel Fleisch und da man ja nur sehr mageres Fleisch essen soll wird es etwas teurer. Auch das viele frische Gemüse und Salat kostet etwas mehr besonders wenn man den Ratschlag beherzigt, dass man auf Bio-Produkte setzten sollte.
Aber ich finde, es hat sich gelohnt. Ich habe 8,5 kg abgenommen war dabei gut gelaunt, niemals übertrieben hungrig und hatte nicht das Gefühl einen großen Verzicht zu leisten. Auch an das "Frühstück" habe ich mich mittlerweile gewöhnt und für mich dabei raus gefunden, dass ich den Shake besser trinken kann wenn er etwas flüssiger ist.
Am Wochenende hat nun mein Mann auch mit der Kur angefangen und ich werde nochmal 21 Tage an meine Kur hintendran hängen. Mal sehen was ich noch so an Gewicht verlieren kann.
Meine alten Jeans kann ich jetzt schon ausziehen ohne den Knopf auf zu machen. Das ist ein klasse Gefühl. Und gerade Gestern habe ich festgestellt wie viel leichter mir das Tanzen fällt mit 8,5 kg weniger auf den Rippen.
In der letzten Woche habe ich natürlich auch wieder einige Rezpete ausprobiert die euch nicht vorenthalten möchte.
An einem Tag gab es ein super zartes Gulasch, Zander mit Kusperkruste mit Ofengemüse und die genialste Zwischenmahlzeit Apfel- und Gurkenchips.
Da am Montag meine Tanzfreundinnen und - Freund abends zu einem DVD-Abend zu uns gekommen sind, musste ich mir etwas einfallen lassen, das alle essen dürfen. Denn ich hatte ehrlich gesagt keine Lust zwischen meinen Freunden zu sitzen, die knabbern Chips und Popcorn und ich muss zu schauen. Also habe ich meine grauen Zellen und das Internet bemüht. Apfelchips wollte ich schon immer mal machen und das Internet brachte mich auf die Idee der Gurkenchips. Sie sind super einfach in der Zubereitung, nehmen aber den Backofen ziemlich lange in anspruch. Doch es hat sich wirklich gelohnt. Ersten schmecken sie fantastisch und das ganze Haus riecht über Stunden total gut.
Apfelchips:
3 Äpfel
Zimt (optional)
Backpapier
2 Backbleche und 1 Rost
Die Äpfel vom Kerngehäuse befreien und mit einem Gemüsehobel in ganz dünne Scheiben schneiden.
Mann kann dazu auch ein Messer nehmen. Aber dann brauchen die Apfelringe etwas länger im Ofen.
Dann die Ringe nebeneinander auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech. Dabei dürfen sich die Apfelringe zwar berühren aber sie sollten nicht übereinander liegen. Anschliedend mit etwas Zimt bestreuen.
Den Backofen auf 80 grad erhitzen und die Apfelringe 5 Stunden lang trocknen.
Gurkenchips:
1 Gurke
Salz und Pfeffer
Verfahre genauso wie bei den Apfelchips und würze die Gurkenscheiben mit Salz und Pfeffer.
Saftiges Rindergulasch (4 Portionen):
480g Rouladenfleisch am Stück
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Liter fettfreie Gemüsebrühe
1 Tl Parikapulver oder 1 frische Paprika
5-7 Champignons
1 Tl Chilipulver
1 El Tomatenmark
Das Fleisch in Würfel schneiden, den Knoblauch hacken, Zwiebeln würfeln und die Champignons vierteln. Das Fleisch anbraten und anschließend den Knoblauch und die Zwiebeln mit anschwitzen.
Danach die Pilze und das Tomatenmark dazugeben und alles mir der Brühe aufgießen und mit den Gewürzen abschmecken. Den Gulasch bei 80 Grad ca 5 Stunden im Backofen garen. Oder wenn es schneller gehen soll 1,5 Stunden auf dem Herd vor sich hin köcheln lassen.
Knusperfisch:
1 Scheibe Knäckebrot
150g Fischfilet deiner Wahl
Salz Pfeffer
Das Knäckebrot in einem Plastikbeutel oder Mixer zerkrümeln bis es fast wie Mehl ist.
Den Fisch mit Salz und Pfeffer würzen und in den Bröseln wenden.
Anschließend in einer antihaftbeschichteten Pfanne von beiden Seiten knusprig braten.
Ofengemüse:
250g frischen Rosenkohl (ist meine Lieblingszubereitungsart für Rosenkohl geworden)
oder anderes Gemüse deiner Wahl
Das Gemüse putzen und auf ein Backblech verteilen und bei 200 Grad ca 25 Minuten garen.
Dabei geht das bittere vom Rosenkohl ganz weg und er schmeckt leicht süßlich.
nach der Kur würde ich ihn mit etwas Knoblauchöl würzen. Das schmeckt bestimmt auch richtig gut.


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